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Allgemeine Geschäftsbedingungen für die temporäre Personalausleihung

 

Mit der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen treten die folgenden, den Gedanken der Kundenfreundlichkeit, Transparenz und Qualität verpflichteten Dienstleistungen und Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Gerig Personal AG und ihre Auftraggeber in Kraft.

Dienstleistungen und Konditionen für die Suche und Selektion von temporärem Personal sowie den Verleih von Arbeitskräften im temporären Anstellungsverhältnis.

1.       Eignung des Personals

Bei der Überlassung von temporärem Personal übernimmt Gerig-Personal den Auftrag, dem Kunden (Auftraggeber) für die zu leistenden Aufgaben geeignetes Personal zur Verfügung zu stellen. Gerig-Personal sichert jedoch lediglich die generelle Eignung des Personals zu. Es obliegt dem Auftraggeber, von Anfang an zu prüfen, ob das ihm zur Verfügung gestellte Personal in der Lage ist, die zugeteilten Aufgaben ordnungs- und sachgemäss zu erbringen. Sollten die Leistungen den gestellten Anforderungen nicht entsprechen, ist dies Gerig-Personal mitzuteilen.

2.     Weisungsbefugnis / Arbeitssicherheit

Die Einsatzfirma besitzt gegenüber dem zur Verfügung gestellten Personal das alleinige Weisungs- und Kontrollrecht bezüglich der Ausführung der Arbeit. Sie beachtet dabei insbesondere die Weisungen und gesetzlichen Bestimmungen über die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz.

3.     Haftung für Schäden

Aufgrund der Weisungsbefugnis, die im Falle eines Einsatzes ausschliesslich beim Auftraggeber liegt, haftet Gerig-Personal nicht für die Schäden beim Auftraggeber oder bei Dritten, die aus den erbrachten Leistungen entstehen könnten. Gerig-Personal haftet lediglich für die korrekte Auswahl der verliehenen Arbeitnehmenden.

4.     Verrechnung

Für die geleisteten Arbeitsstunden des zur Verfügung gestellten Personals hat der Einsatzbetrieb Gerig-Personal eine Vergütung zu leisten, die jeweils im Verleihvertrag festgelegt wird. Diese Vergütung schliesst alle Sozial- und Versicherungsbeiträge (AHV/IV/EO/ALV/FAK-Beiträge, alle SUVA-Beiträge, Krankentaggeld-Versicherungsbeiträge, BVG-Beiträge, alle Beiträge an spezielle Berufsbildungsfonds usw., gesetzliche Feiertage, Ferienentschädigungen und Anteile 13. Gehalt) ein.

Die Mehrwertsteuer wird zusätzlich in Rechnung gestellt und separat ausgewiesen.

Der festgelegte Verrechnungssatz gilt für die gesetzlichen Normalarbeitszeiten. Für Überstunden, Nachtarbeit, Schichtarbeit, Sonntagsarbeit usw. sind die den jeweiligen allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsverträgen entsprechenden Zuschläge auszurichten und werden auch separat in Rechnung gestellt.

Zusätzliche Spesen (z.B. Mittagsentschädigungen, Entschädigungen für den Gebrauch eines privaten Autos usw.) sind separat aufzuführen und werden verrechnet, sofern sie mit dem Auftraggeber abgesprochen, durch Gesamtarbeitsverträge vorgeschrieben und auf dem Rapport aufgeführt sind.

5.     Zahlung

Der Auftraggeber visiert dem ausgeliehenen Personal in der Regel wöchentlich einen Arbeitsrapport, auf dem die geleisteten Arbeitsstunden sowie allfällige Spesen aufgeführt sind. Aufgrund dieses Rapportes stellt Gerig-Personal umgehend Rechnung an den Einsatzbetrieb. Diese Rechnungen sind, ist nicht etwas anderes vereinbart, innert 10 Tagen rein netto zu begleichen.

6.     Unfall

Falls das Temporär-Personal während eines Einsatzes einen Unfall erleidet, ist dies Gerig-Personal unverzüglich mitzuteilen, damit bei den Versicherungen das Notwendige veranlasst werden kann. Für Schäden aus Nichtbeachtung dieser Meldepflicht haftet Gerig-Personal nicht.

7.     Kündigung

Der Verleihvertrag kann durch Kündigung wie folgt beendet werden:

– Während der ersten drei Monate einer ununterbrochenen Anstellung mit einer Frist von 2 Arbeitstagen
– In der Zeit vom 4. bis zum 6. Monat der ununterbrochenen Anstellung mit einer Frist von 7 Arbeitstagen.
– Ab dem 7. Monat der ununterbrochenen Anstellung mit einer Frist von einem Monat, jeweils auf den gleichen Tag des darauffolgenden Monats.
– Bei befristeten Verleihverträgen endet der Einsatz mit Ablauf der Frist automatisch.

8.     Übernahme in ein direktes Arbeitsverhältnis

Der Kunde hat jederzeit die Möglichkeit, das Temporär-Personal in ein direktes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Falls der Einsatz weniger als 3 Monate gedauert hat und der Übertritt weniger als 3 Monate nach Ende eines Einsatzes erfolgt, wird dem Auftraggeber eine Übernahme-Pauschale verrechnet, die dem Bruttogewinn (gem. Arbeitsvermittlungsgesetz Art. 22 Absatz 4: Verwaltungsaufwand und Gewinn für einen 3-monatigen Einsatz) für einen Einsatz von 3 Monaten entspricht. Das bereits während der Einsatzdauer geleistete Entgelt für Verwaltungsaufwand und Gewinn wird dem Auftraggeber an die Übernahme-Pauschale angerechnet.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Absicht einer Übernahme von temporären Personal bis nach 3 Monate nach dem letzten Einsatz Gerig-Personal zu melden, auch wenn das Personal zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr in Diensten von Gerig-Personal steht.

9.     Restliche Bestimmungen

Im Übrigen gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Gerig-Personal AG.

10.   Gerichtsstand

Bei Rechtsstreitigkeiten gilt der Gerichtsstand und das anwendbare Recht des Firmensitzes der Gerig Personal AG.